Wie kommunizieren wir in der Beziehung richtig?

Wir wissen, die meisten Beziehungen scheitern am Nicht-Reden. Gerade in Partnerschaften wird über bestimmte Sachen und Probleme untereinander nicht geredet.

Kommunikation in der Beziehung

Auf der einen Seite ist die neue digitale Welt schuld. Laptop und Smartphone tun ihr übriges. Aber das allein ist es auch nicht. Wir Menschen haben generell verlernt über unsere Bedürfnisse und Wünsche mit dem Partner zu reden. Es nützt nichts, wenn man vieles unter den Teppich kehrt, damit Friede Freude Eierkuchen herrscht.

Langfristig gesehen fällt das einer Partnerschaft nach einer gewissen Zeit auf die Füße. Deshalb sind Sie und Ihr Partner vor dem Schaden klug und reden miteinander.

Wie sieht nun dieses Reden genau aus?

Sogar Streiten will gelernt sein. Probleme werden nicht allein durch Schuldzuweisungen gelöst. Das sollte man schon etwas geschickter „verpacken“.

Äußern Sie doch Ihren Missmut in Form von Wünschen. Nicht dieses übliche ja Du hast doch… stop! Auch nicht aus der ersten Wut heraus, besser klingt doch, „Ich wünsche mir von Dir …“.

Ihr Partner erfährt so von Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Keine Schuldzuweisungen, das nervt den anderen und schon kann ein Streit eskalieren und niemanden ist geholfen.

Erheben Sie die Stimme nicht, bleiben Sie ruhig und cool. Auch wenn es noch so schwerfällt. So liegt eine Lösung doch sehr nahe.

Ein grober Fehler ist es, nicht auf die Wünsche einzugehen und einzulenken, denn man muss nicht immer einer Meinung sein.

Kommt von Ihrem Partner dann ein positives Bekenntnis zurück, könnten schon alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sein. Aufeinander zugehen heißt das Zauberwort. Wählen Sie Ihre Ausdrücke gut und tun Sie Ihrem Partner nicht verbal weh.

Sich Zeit nehmen …

Nehmen Sie sich Zeit zum Reden. Auch wenn Sie noch so wütend sind, sollten Sie nie den Respekt und die Liebe gegenüber zum Partner verlieren.

Es sollten auch kein Fernseher oder der PC dabei an sein. Das ist nicht gut und lenkt vom eigentlichem Thema ab.

Sollte einer der Partner absolut keine Zeit haben, dann muss das Gespräch auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Aber geredet werden muss.

Gute Kommunikation fängt mit Zuhören an

Eine gute Eigenschaft ist es, sich in die Lage des anderen zu versetzen. Das kann aber nicht wirklich jeder. Solange wie jeder auf sein Recht pocht, wird es schwierig. Auf jeden Fall sollte der Partner ohne Unterbrechungen ausreden dürfen.

Fragen Sie im besten Fall auch noch mal nach wie der andere es gemeint hat. Dadurch erfährt der auch, dass Sie interessiert sind nach einer guten einvernehmlichen Lösung suchen. Sie brechen sich auch keinen „Zacken aus der Krone“, wenn sie einfach mal nachgeben. Ist doch nun egal, wer den Müll runtertragen sollte.

Sind Sie schlau, denn der Klügere gibt nach und bitte eins noch, streiten Sie niemals vor den Kindern. Das macht keinen guten Eindruck und hinterlässt Spuren bei der Tochter oder dem Sohn.

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